Dieser Fehler kann die Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden, Schüler, Patienten und Besucher zerstören

Bei vielen Wartungen ob in der Industrie, Gewerbe, Krankenhäuser oder in Öffentlichen Gebäuden wird lediglich der Filter gewechselt. Haken dran. Anlage läuft. Auftrag erledigt. Doch was ist mit dem Zustand hinter dem Filter?

Mit verschmutzten Gerätekammern, Wärmetauschern, Kondensatwannen, Ventilatoren und Luftwegen? Mit Ablagerungen, Korrosion und mikrobiellen Belastungen, die sich über Jahre bilden können?

Die fehlerhafte Annahme: Ein neuer Filter macht eine verschmutzte Anlage hygienisch sauber!

Trotzdem atmen Mitarbeiter, Kunden, Schüler, Patienten und Besucher diese aufbereitete Luft täglich ein, oft acht Stunden oder länger.

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Besonders kritisch wird es, wenn Betreiber auf mögliche Hygienemängel hingewiesen wurden und trotzdem nur das absolute Minimum beauftragen oder das Thema verschleppen. Wer ein bekanntes Risiko aus Kostengründen über Jahre in Kauf nimmt, handelt meiner Meinung nach nicht nur verantwortungslos sondern grob Fahrlässig.

Ich bin der Auffassung, dass bei nachweislicher Kenntnis und fortgesetzter Gefährdung auch eine strafrechtliche Verantwortung des Betreibers geprüft werden sollte.

Denn hier geht es nicht um eine verschmutzte Anlage. Es geht um Menschen wie du und ich, die darauf vertrauen, dass die Luft in ihrem Arbeitsumfeld keine vermeidbare Belastung darstellt.

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Eine Wartung darf deshalb nicht beim Filterwechsel enden. Sie muss den tatsächlichen hygienischen Zustand der gesamten luftführenden Anlage erfassen, dokumentieren und vorhandene Mängel konsequent beseitigen.

Alles andere ist keine verantwortungsvolle Wartung.

Es ist Wegsehen mit Ansage.

Wie gründlich wird die Lüftungs- oder Klimaanlage in Ihrem Gebäude tatsächlich geprüft?